Schattenjäger im Dämmerlicht

Fledermausexkursion bei Weiler i.d.B. am Samstag, 22. Juli, um 20:45 Uhr

Große Bartfledermaus im Flug.                            Foto: Colourbox
Große Bartfledermaus im Flug. Foto: Colourbox

Wenn es dunkel wird und die Vögel allmählich verstummen, ist am Himmel und in den Streuobstwiesen noch lange nicht Ruh: Die Fledermäuse kommen aus ihren Verstecken, jagen nach Nachtfaltern, Wanzen, Fliegen und Stechmücken. Wer den schattenhaften Nachtjägern auf ihren Streifzügen folgen will, schließt sich am besten am Samstag, 22. Juli, dem Gmünder NABU und der Streuobstinitiative Weiler an. Mit dem Ultraschalldetektor wollen die Naturschützer dann die Wellt der Fledermäuse erlebbar machen. Treffpunkt ist um 20.45 Uhr am Parkplatz an der Kirche in 73529 Weiler in den Bergen. Die Führung dauert gut eine Stunde und ist für Kinder frei, von Erwachsenen wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von zwei Euro erbeten.

Dramatische Rettungsaktion für junge Turmfalken

Tierdrama findet Dank gemeinsamer Aktion von Feuerwehren und NABU ein gutes Ende

Zwei junge Turmfalken konnten Ende Mai durch einen gemeinsamen Einsatz der Feuerwehren Iggingen und Schwäbisch Gmünd mit dem NABU nach ihrem Absturz aus einem sieben Meter hohen Nest gerettet werden. Die Küken und ihre im Nest verbliebenen Geschwister wurden mit Ringen markiert und sicher in einem neu angebrachten Nistkasten untergebracht.

Ästlinge sitzen lassen!

Scheinbar hilflose Jungvögel werden noch durch die Eltern versorgt

Blaumeisen-Ästlinge
Blaumeisen-Ästlinge

Es ist soweit: Die ersten Jungvögel sind geschlüpft und sitzen vor ihren ersten ernsthaften Flugversuchen zunächst als “Ästlinge“ auf den Zweigen oder auf dem Boden.

Das ist normal und keinesfalls sollte man sie mitnehmen und zur Pflege abgeben.

Mehr über Ästlinge

Stammtische von NABU und Naturkundeverein (NKV)

Die Monatstreffen sind jeden 3. Donnerstag im Monat um 20:00 Uhr im Gasthaus Krone, Böbinger Straße 3, 73527 Schwäbisch Gmünd-Zimmern.

Neben Vorträgen und Abendexkursionen, insbesondere im Frühjahr (Beginn jeweils 18:00 Uhr), besprechen wir alle Themen rund um den Natur- und Artenschutz, sowie anstehende Stellungnahmen und tauschen uns über aktuelle Naturbeobachtungen aus.  Termine

Bienenfreundlicher Garten

Wie Sie den heimischen Garten zum Bienenparadies machen

Honigbiene
Honigbiene Foto: NABU/Gabi Schröder

Die Bienen haben als Blütenbestäuber eine wichtige Funktion bei der Erhaltung der ökologischen Vielfalt.

Sie sorgen dafür, dass Pflanzen sich vermehren und verbreiten können. Zusätzlich bestimmen die Bienen aber auch über das Schicksal vieler Tiere. Sie sorgen durch die Bestäubung dafür, dass immer neue Pflanzen entstehen, die Tieren als Nahrung dienen können. Die Bestäubung durch die Biene führt dazu, dass sich Samen oder Früchte ausbilden. Diese dienen ebenfalls einer Vielzahl von Tieren als Nahrung.

 

Ohne die Biene wäre unser empfindliches Ökosystem massiv beeinträchtigt, Obstbau und moderne Landwirtschaft wären ohne die Bienen nicht möglich. 87,5 Prozent aller Blütenpflanzen, inklusive unserer Nutzpflanzen, werden durch Insekten bestäubt, der überwiegende Teil davon durch Bienen. (Text: Sebastian Schläger, Garten.Schule) weiterlesen

Rotmilan fiel Windkraftanlage zum Opfer


Wie begründet die Bedenken des NABU gegen die Errichtung von Windparks in Nahrungshabitaten von Greifvögeln sind, hat sich jetzt erneut gezeigt: Am frühen Abend des 11. April beobachtete ein Radfahrer am Windpark Lauterburg, wie ein Rotmilan (Milvus milvus) vom Rotor der Anlage 2 erfasst wurde. Der Mann fand den Vogel am Boden mit einem offenen Bruch am rechten Flügel und einem gebrochenen Bein, ebenfalls auf der rechten Seite. Der Vogel lebte noch, musste aber wegen seiner schweren Verletzungen von der Tierärztin eingeschläfert werden. Der NABU gibt den Vorfall an die Behörden weiter. Bei Wiederholung können nach aktueller Gesetzeslage unter Umständen Einschränkungen für den Betrieb der Anlage verhängt werden.

Tier in Not?

Sie haben in der Region Schwäbisch Gmünd ein hilfloses oder verletztes Tier gefunden und wissen nicht, was Sie tun sollen? Hier finden Sie Rat:

 

Fledermäuse:

Walter Beck, 0151 40 38 60 66

Bernd Streit, 07975 35 89 977 

oder 0176 57850251

 

Große Wildvögel:

Karin Rentschler

07363 81 62 058
oder 0173 66 06 615

 

Wildvögel, Kleinsäuger:

Manuela Götz, 0160 48 65 659

 

 

Vogel des Jahres

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 Mehr

 

 

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