Ästlinge sitzen lassen!

Scheinbar hilflose Jungvögel werden noch durch die Eltern versorgt

Blaumeisen-Ästlinge
Blaumeisen-Ästlinge

Bald ist es soweit: Die ersten Jungvögel schlüpfen und sitzen vor ihren ersten ernsthaften Flugversuchen zunächst als “Ästlinge“ auf den Zweigen oder auf dem Boden.

Das ist normal und keinesfalls sollte man sie mitnehmen und zur Pflege abgeben.

Mehr über Ästlinge

Sensenfest in Weiler in den Bergen

Am Sonntag, 28. Mai heißt es Hand anlegen

Technik ist alles beim Mähen mit der Sense.           Foto: NABU
Technik ist alles beim Mähen mit der Sense. Foto: NABU

Mähen mit der Sense - gibt's das noch? Oh ja, an steilen Hängen und auf ökologisch wertvollen Streuobst- oder Flachlandmähwiesen ist dies sogar die beste und schonendste Art der Mahd. Wer es selbst gern einmal ausprobieren möchte, kann sich den Umgang mit der Sense von Experten der IG Streuobst zeigen lassen - am Sonntag, 28. Mai in Weiler in den Bergen. Mit der mitgebrachten eigenen Sense oder mit Profigerät: Alles hängt von der richtigen Technik ab, denn sonst ist es mit  Kräften und Elan bald Sense... Ein wenig feucht sollte das Gras auch noch sein, und das ist der Grund, warum das Sensenfest, nun ja, schon etwas für Frühaufsteher ist: Man trifft sich schon um 6:30 Uhr am Parkplatz des Hofcafes in Herdlinsweiler.

Stammtische von NABU und Naturkundeverein (NKV)

Die Monatstreffen sind jeden 3. Donnerstag im Monat um 20:00 Uhr im Gasthaus Krone, Böbinger Straße 3, 73527 Schwäbisch Gmünd-Zimmern.

Neben Vorträgen und Abendexkursionen, insbesondere im Frühjahr (Beginn jeweils 18:00 Uhr), besprechen wir alle Themen rund um den Natur- und Artenschutz, sowie anstehende Stellungnahmen und tauschen uns über aktuelle Naturbeobachtungen aus.  Termine

Bienenfreundlicher Garten

Wie Sie den heimischen Garten zum Bienenparadies machen

Honigbiene
Honigbiene Foto: NABU/Gabi Schröder

Die Bienen haben als Blütenbestäuber eine wichtige Funktion bei der Erhaltung der ökologischen Vielfalt.

Sie sorgen dafür, dass Pflanzen sich vermehren und verbreiten können. Zusätzlich bestimmen die Bienen aber auch über das Schicksal vieler Tiere. Sie sorgen durch die Bestäubung dafür, dass immer neue Pflanzen entstehen, die Tieren als Nahrung dienen können. Die Bestäubung durch die Biene führt dazu, dass sich Samen oder Früchte ausbilden. Diese dienen ebenfalls einer Vielzahl von Tieren als Nahrung.

 

Ohne die Biene wäre unser empfindliches Ökosystem massiv beeinträchtigt, Obstbau und moderne Landwirtschaft wären ohne die Bienen nicht möglich. 87,5 Prozent aller Blütenpflanzen, inklusive unserer Nutzpflanzen, werden durch Insekten bestäubt, der überwiegende Teil davon durch Bienen. (Text: Sebastian Schläger, Garten.Schule) weiterlesen

Rotmilan fällt Windkraftanlage zum Opfer

Am Windpark Lauterburg verletzter Vogel musste eingeschläfert werden

Wie begründet die Bedenken des NABU gegen die Errichtung von Windparks in Nahrungshabitaten von Greifvögeln sind, hat sich jetzt erneut gezeigt: Am frühen Abend des 11. April beobachtete ein Radfahrer am Windpark Lauterburg, wie ein Rotmilan (Milvus milvus) vom Rotor der Anlage 2 erfasst wurde. Der Mann fand den Vogel am Boden mit einem offenen Bruch am rechten Flügel und einem gebrochenen Bein, ebenfalls auf der rechten Seite. Der Vogel lebte noch, musste aber wegen seiner schweren Verletzungen von der Tierärztin eingeschläfert werden. Der NABU gibt den Vorfall an die Behörden weiter. Bei Wiederholung können nach aktueller Gesetzeslage unter Umständen Einschränkungen für den Betrieb der Anlage verhängt werden.

Bahn frei für brütende Dohlen

NABU säubert Nistkästen auf dem Gmünder Münster

Ende Februar haben die NABU-Aktiven und ihre jungen Helfer 22 Nistkästen für Dohlen auf dem Dachboden des Heiligkreuz-Münsters in Schwäbisch Gmünd gesäubert - die Dohleneltern können jetzt mit dem Brutgeschäft beginnen. Im vergangen Jahr gab es reichlich Nachwuchs - aus 76 Eiern sind etwa 45 Jungvögel geschlüpft.

 

 

Tier in Not?

Sie haben in der Region Schwäbisch Gmünd ein hilfloses oder verletztes Tier gefunden und wissen nicht, was Sie tun sollen? Hier finden Sie Rat:

 

Fledermäuse:

Walter Beck, 0151 40 38 60 66

Bernd Streit, 07976 33 89 912 

oder 0176 42617452

 

Große Wildvögel:

Karin Rentschler

07363 81 62 058
oder 0173 66 06 615

 

Wildvögel, Kleinsäuger:

Manuela Götz, 0160 48 65 659

 

 

Vogel des Jahres

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 Mehr

 

 

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