Reise nach Südafrika – 16. November bis 7. Dezember 2018

Sie sind herzlich eingeladen, wenn die Teilnehmer dieser Reise anhand eigener Fotoaufnahmen ihre Erlebnisse vorstellen. Der Vortrag findet statt am Donnerstag 17. Oktober 2019, Beginn um 20:00 Uhr im Gasthaus Krone in Schwäbisch Gmünd - Zimmern statt.

 

Bis zur nächsten Reise, die uns in 2020 nach Namibia führen wird!

Philip

Traumreise Namibia 2020
Traumreise Namibia Sossusvlei Etosha Oka
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Im November 2018 ist eine Gruppe von acht Deutschen mit mir für drei Wochen Abenteuer nach Südafrika geflogen. Hier eine Zusammenfassung der Reise und ein paar Bilder.  Ich hatte gehofft, dass wir während der Reise immer wieder einen Status hochladen können, aber leider hat es nicht geklappt. Somit folgt hiermit unser Reisebericht:

 

Tag 0: Ankunft in Kapstadt.  Die Gruppe ist am Vormittag in Kapstadt angekommen, und nachdem wir in der Unterkunft eingecheckt haben, sind wir zum Tafelberg gefahren. Leider war er auf Grund der Windstärke geschlossen. Wir konnten zumindest ein Feuer melden und somit verhindern, dass Menschen in Gefahr gerieten. Zum Abendessen sind wir nach Blaubergstand gefahren, von wo wir einen Ansichtskartenblick auf den Tafelberg hatten. Wir haben ein traditionelles Abendessen im Restaurant „Onse Huisie“, direkt am Meer, genossen und den Tag ausklingen lassen.

 

Tag 1: Kap Punkt und Kap der Guten Hoffnung.  Auf Grund des Windes von etwa 60 km/h konnten wir leider nicht wie geplant mit einem Boot auf das offene Meer rausfahren, somit sind wir nach Hout Bay gefahren, dort konnten wir von einem Schiff aus die Kap-Seelöwen beobachten.  Das Mittagessen, unser erstes Picknick, fand am Straßenrand vom Chapman’s Peak Drive bei einer schönen Aussicht statt.  Von da aus sind wir nach Simon’s Town zum Mineral World gefahren, danach weiter zum Cape of Good Hope Nature Reserve, wo wir das Kap der Guten Hoffnung besucht haben und mit der Seilbahn hoch zum Kap Punkt gefahren sind.  Unser letzter Halt für diesen Tag war bei den Pinguinen am Boulders Beach.

Tag 2: West Coast National Park. Der Tag beginnt mit einem Frühstück in Mamre nach einer Begehung der alten Kirche, Mühle und dem Schulgebäude.  Von hier aus sind wir zu einer Oliven- und Weinprobe nach Darling gefahren.  Super Wein und ausgezeichnete Oliven Produkte konnten wir hier kosten.  Weiter ging es über Langebaan zum West Coast National Park und dem Aussichtspunkt bei Geelbek.  Hier waren haufenweise Limikolen in ihrem Sommerurlaub aus Europa zu sehen.  Bevor wir den Park verließen, haben wir auch noch eine Puffotter unterwegs entdeckt.

 

Tag 3: Strandfontein und Tafelberg: Die Strandfontein Kläranlage ist eine der besten Vogelbeobachtungsgegenden in der Kap Region.  Hier sehen wir beide Flamingo Arten von Afrika, Zwerg- und Rosa Flamingos, Rosa Pelikane, verschiedene Ibis, Enten und Limikolen Arten.  Nachdem das Wetter und der Wind etwas besser waren, sind wir nach dem Mittagessen auf den Tafelberg gefahren, welch eine super schöne Aussicht auf Kapstadt und die Umgebung.  An der V&A Waterfront haben wir wieder ein herrliches Fischabendessen genießen können.

 

Tag4: Kirstenbosch Botanischer Garten: Die ursprüngliche Planung war, dass wir nur den Morgen in Kirstenbosch verbringen wollten, da aber alle so begeistert waren von diesem wunderschönen botanischen Garten, änderten wir kurzfristig die Pläne und verbrachten dann doch den ganzen Tag dort.  Ein Highlight war die Entdeckung eines Fleckenuhus, der weniger als 2 m von uns entfernt auf einem Ast saß.  Ein leckeres Abendessen gab es auf einem Weingut in der Durbanville Weinregion.

Tag 5: Abfahrt Kap Aghulas: Einer von der Gruppe wurde für einen Haikäfigtauchgang nach Gans Bay abgeholt.  Heute sind wir etwas später als geplant aus Kapstadt abgefahren.  Chris, unser Fahrer und lokaler Organisator, musste leider erst das Kugellager vom Anhänger austauschen.  Somit sind wir über Stellenbosch und Strand Richtung Osten gefahren.  Mit der verspäteten Abfahrt hatten wir es leider nicht bis Kap Aghulas, den südlichsten Punkt Afrikas, geschafft.  Das stand dann am nächsten Tag auf dem Programm.

 

Tag 6: De Hoop Nature Reserve und Mossel Bay:  Nachdem wir Kap Aghulas erkundet hatten, besuchten wir das De Hoop Nature Reserve wo wir Bonteböcke, Elandantilopen, Paviane und verschiedene Vogelarten gesehen haben.  Die Highlights für den Tag waren der Knysna Specht und und die Kap Gürtel Eidechsen.  Von da aus kreuzten wir den Breede Fluss auf einer per Hand gezogenen Fähre, die einzige dieser Art in Südafrika.  In Mossel Bay, bei meinen Eltern angekommen, sind wir auf Fledermaussuche gegangen.  Zum Abendessen wurde bei meinen Eltern zu Hause gegrillt (lokal „Braai“ genannt) und danach machten wir uns auf den Weg nach Knysna.

 

Tag 7: Ein Highlight für viele von uns, Plettenberg Bay: Nach dem Frühstück unternahmen wir eine Delphin- und Walbeobachtungsbootstour.  Wir sahen ungefähr 30 große Tümmler Delfine und 3 Brydewale.  Im Knysna Elephant Park konnten wir die von Hand aufgezogenen Elefanten füttern und anfassen.  Ein fast magisches Erlebnis.  Zum Schluss konnten wir Knysna mit den Lagunen und das Meer von den Knysna Heads betrachten.

Tag 8: Richtung Osten, Richtung Addo Elephant National Park: Unterwegs hielten wir für einen Spaziergang im Knysna Wald im Nature’s Valley. Kurz vor dem Eintreffen an unserer Unterkunft in der Nähe von Port Elizabeth, bestaunten wir die 214-m hohe Bungeesprung Brücke (wir alle waren jedoch zu feige selber zu springen).

Tag 9: Addo Elephant National Park: Heute haben wir den ganzen Tag auf einer Pirschfahrt und Safari im Park verbracht.  Früh morgens haben wir einen Teil eines Löwen gesichtet (leider nicht das ganze Tier), sowie viele Kudu Antilopen, Kuhantilopen, Warzenschweine, Mangusten, Kaffernbüffel und den ein oder anderen Elefant.  Das Highlight waren die mehr als 80 Elefanten an einer Wasserstelle kurz vor unserem Mittagessen.  Die Elefanten liefen teilweise zwischen den Autos durch und so konnten wir sie sehr gut beobachten. Ein tolles Erlebnis.

Tag 10: Wolwefontein Schule und das Private Naturschutzgebiet: Weiter gings es ins Landesinnere, bis zum kleinen Ort namens Wolwefontein, mit seinen 40 Häusern und seiner 3 Klassenzimmerschule.  Die Kinder waren von unserem Besuch begeistert, haben uns ein Lied vorgesungen und alle haben uns stolz eine ihrer Zeichnungen gezeigt.  Wir unterhielten uns mit den Kindern bevor uns die 3 Klassenzimmer gezeigt wurden und Fotos mit den Kindern gemacht wurden.  Von hier fuhren wir zur nächsten Unterkunft, wo wir zwei Nächte in einem privaten Naturschutzgebiet verbrachten.

Tag 11: Privates Naturschutzgebiet: Breitmaulnashörner konnte man direkt vor der Tür sowie Antilopen auf der Wiese sehen. Zusätzlich haben wir mit dem Farmmanager einen Spaziergang gemacht.  Heute war ein Tag zum Relaxen, auf der Veranda sitzen und Tiere beobachten.  Am späten Mittag sind wir überrascht worden mit einer Safari in einem offenen Geländewagen. Wir konnten Antilopen, Elefanten und Giraffen beobachten.

 

Tag 12: Ganztägige Fahrt nach Rhodes: Wir  brauchten den ganzen Tag um Rhodes zu erreichen.  Unterwegs hielten wir an, um Kronen Kraniche und andere Vogelarten zu beobachten. Die Nacht verbrachten wir in einem umgebauten Schulgebäude, das sich im Gebirgsausläufer der Drakensberge befand – eine interessante Übernachtung.

Tag 13: Richtung Lesotho: Von Rhodes sind wir die Schotterpiste über den 2.587m hohen Naude’s Nek gefahren.  Unterwegs konnten wir endemische Vogelarten wie den Kap Geier, Orangebrust Felsenspringer und Basutogirlitz sehen.  Heute fuhren wir von der Ostkap Province nach KwaZulu-Natal, dem Land der Zulus.

 

Tag 14: Sani Pass und Lesotho: Am frühen Morgen wurden wir von einem lokalen Reiseführer mit einem Geländewagen abgeholt für eine Fahrt über die Schotterpiste vom Sani Pass über die Drakensberge hoch nach Lesotho.  Mit einem Reisepass in der Hand überschritten wir den Grenzposten von Südafrika nach Lesotho.  Wir besuchten eine Basutho Hütte, bevor wir ein Getränk bei 2.874m über dem Meeresspiegel, in der höchsten Kneipe Afrikas, genossen.  Danach fuhren wir den gleichen Weg zurück, Richtung Indischen Ozean, an Durban vorbei nach Melmoth.

Tag 15: Dlinza Wald, Mtunzini Und St Lucia: Wir sind in den Dlinza Wald in Eshowe gefahren, und unter der Leitung eines lokalen Reiseleiters fuhren wir tief in den Wald hinein.  Hier begegneten wir die kleinste Antilope Afrikas, die Blauduiker war nicht mal 2m von uns entfernt.  Nach dem Frühstück sind wir von Eshowe nach Mtunzini gefahren um den Palmgeier zu sehen, und weiter nach St Lucia für die Bootsfahrt. Vom Boot aus konnten wir Flusspferde, Krokodile und viele Vogelarten beobachten.

 

Tag 16: Hlhulwe Imfolozi National Park: In diesem Big 5 Reservat haben wir den ganzen Tag Tiere und Vögel beobachtet.  Wir haben 4 von den Big 5 gesehen, Löwe, Elefanten, Nashörner und Büffel, leider keinen Leoparden.  Es gab auch viele andere Tierarten zu sehen, z. B. Impala, Giraffen, Zebras, Nyala Antelopen, Wasserbock und viele Greifvögel und Geierarten.

Tag 17: Matubatuba und Richtung Kosibay: Nach einer guten Nachtruhe, haben wir den Markt für Einheimische in Matubatuba besucht.  Von hier fuhren wir nach Kosibay.  In Kosibay haben wir eine Überraschung bekommen, wir konnten Meeresschildkröten beobachten gehen.  So sind wir zum Strand und Meer gefahren, um auf den Anbruch der Dunkelheit zu warten.  Am Strand haben wir eine unechte Karettschildkröte (Loggerhead Turtle) gesehen, die ihre Eier gelegt hat bevor sie zurück ins Meer gekrabbelt ist.

 

Tag 18: Voller Tag in Kosibay: Wir sind zur Flussmündung gefahren, wo wir Reusen der Einheimischen besuchen konnten.  Hier fangen die Menschen seit Jahrhunderten Fische auf ökologische Weise.  Den Rest des Morgens verbrachten wir dann mit Schnorcheln wo wir viele verschiedene Fischarten zu beobachten bekommen haben.  Am Spätnachmittag genossen wir bei einem Getränk den Sonnenuntergang mit herrlichem Ausblick auf das Meer und die Bucht.

Tag 19: Wakkerstroom: Von Kosibay sind wir an der Grenze von Swasiland entlang nach Wakkerstroom gefahren.  Unterwegs konnten wir einen Sekretär beobachten, als er auf der Wiese beim Jagen war.  Die Vogelvielfalt von Wakkerstroom ist atemberaubend.  An nicht mal einem ganzen Tag konnten wir fast 100 Arten in der Umgebung sehen.

 

Tag 20: Johannesburg: Am frühen Morgen fuhren wir los, um die Endemischen Vogelarten zu suchen und an Dämmen verschiedene Arten zu beobachten.  Von hier sind wir nordwestlich gefahren. Gauteng, der kleinste Bundesstaat von Südafrika, war das Ziel.  Ein Teil der Gruppe ist dann am Abend von Johannesburg abgereist.

Tag 21: Johannesburg und Pretoria: Ein Mitglied der Gruppe wurde für einen individuellen Ausflug abgeholt.  Das letzte Paar der Gruppe ist nach Pretoria für eine Stadtbesichtigung gefahren.  In Pretoria haben wir die University of South Africa, Church Square und das Paul-Kruger-Haus besichtigt.  Beim Union Building liefen wir durch den Garten, betrachteten das Standbild von Nelson Mandela und die Gebäude.  Von dort fuhren wir dann zum Vortrekke Monument.  Zwei aus der Gruppe blieben in Johannesburg, weil sie eine zusätzliche Woche in der Nähe vom Kruger National Park gebucht hatten.  Der Rest von uns ist am Abend nach Deutschland zurückgeflogen.

Es war eine sehr erfolgreiche Reise, mit mehr als 350 Vogelarten, 65 Säugertierarten, 5.000km und Eindrücke ohne Ende, Temperaturen zwischen 10° und 35°C, von windstill bis stürmische Winde, von 0 m bis 2.874 m über dem Meeresspiegel, Fahrten auf Autobahnen, Schotterpisten und 4x4 Wege, inklusive Restaurantessen, Grillen, Rusks, Wildfleisch, Bobotie und frische Ananas vom Markt.

Vogel des Jahres

Die Feldlerche ist Vogel des Jahres 2018 Mehr

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Walter Beck, 0151 40 38 60 66

Bernd Streit, 07975 35 89 977 

oder 0176 57850251

 

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Karin Rentschler

07363 81 62 058, oder

0173 66 06 615, oder

Elke Wengert 0176 4208 7993

 

Wildvögel, Kleinsäuger:

Elke Wengert 0176 4208 7993

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