Vögel beringen - wozu?

"Nummernschilder" verraten mehr über ihr Leben

Indem man Vögel einfängt und sie mit Ringen aus Metall oder Kunststoff an den Beinen ausstattet, verpasst man ihnen ein „Nummernschild“. Andere Vogelbeobachter können sie dann identifizieren und an eine der drei deutschen Beringungszentralen melden.

Forscher erhalten so Informationen über Zugstrecken, Verhalten und Lebensdauer der Vögel.

 

Seit 2014 nimmt im Raum Schwäbisch Gmünd Philip Coetzee Beringungen von Vögeln vor. Philip verfügt über viele Jahre Erfahrung in seiner Heimat Südafrika und hat, nach seinem Umzug nach Deutschland, auch hier die Beringungslizenz erworben. Als Mitglied unserer NABU-Gruppe lädt er immer wieder Kinder, etwa Schulklassen zu den Beringungsaktionen ein, um ihnen zu zeigen, wie Rotkehlchen, Goldammer, Spatz oder Dohle aus der Nähe aussehen.

 

Die Kinder erleben dann, wie die Vögel in feinen Japannetzen schonend eingefangen, behutsam mit den Ringen versehen und dann wieder freigelassen werden. Beim weiteren Leben in freier Wildbahn werden sie dadurch nicht im Geringsten beeinträchtigt.

 

2015 im Raum Gmünd beringte Vögel
Ring liste.xlsx
Microsoft Excel Tabelle 18.4 KB

Vogel des Jahres

Die Feldlerche ist Vogel des Jahres 2018 Mehr

Tier in Not?

Sie haben in der Region Schwäbisch Gmünd ein hilfloses oder verletztes Tier gefunden und wissen nicht, was Sie tun sollen? Hier finden Sie Rat:

 

Fledermäuse:

Walter Beck, 0151 40 38 60 66

Bernd Streit, 07975 35 89 977 

oder 0176 57850251

 

Große Wildvögel:

Karin Rentschler

07363 81 62 058, oder

0173 66 06 615, oder

Elke Wengert 0176 4208 7993

 

Wildvögel, Kleinsäuger:

Elke Wengert 0176 4208 7993

NAJU Gmünd

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